Gravel | Westerwald | Schwer
Rundradweg WW1
Details
Die Graveltour ist für den Sommer 2026 geplant, ein genaues Datum wird noch festgelegt. Startpunkt der großen Rundfahrt ist der Kirmesplatz in Neuhäusel. Von dort geht es auf eine abwechslungsreiche Runde quer durch den Westerwald und wieder zurück. Dabei fahren wir über mehrere Themenradwege und entdecken zahlreiche Highlights entlang der Strecke.
Mit Hachenburg besuchen wir eines der schönsten Städtchen des Westerwaldes und gönnen uns einen kurzen Stopp am Alten Markt mit seiner verträumten Fachwerkkulisse, bevor es weiter Richtung Süden geht. Schon bald wartet bei Maroth mit seinem Waldsee eine von vielen Bademöglichkeiten, die uns entlang des WW1 begegnen werden. Über Selters führt die Strecke durch eine von Feldern und Wäldern geprägte Landschaft weiter nach Sessenbach, wo ein Besuch des Planetariums unbedingt zu empfehlen ist. In Höhr-Grenzhausen wartet mit dem größten Keramikmuseum Europas bereits das nächste Highlight, ehe wir bei der Fahrt durch das nahezu paradiesische Gebiet des Naturparks Nassau den Westerwald in seiner ganzen Schönheit genießen.
Der Anstieg zur Fuchskaute wird nochmal sportlich – dafür werden wir mit einem grandiosen Ausblick von der höchsten Erhebung des Westerwaldes belohnt. Kurz vor Neuhäusel rollen wir entspannt aus und legen die letzten Kilometer zurück.
Wegbeschreibung
Die WW1-Runde lässt sich perfekt auch von Neuhäusel aus starten – ideal, wenn du direkt Höhenluft und Wald unter den Reifen haben willst. Der Einstieg erfolgt entspannt über den gut ausgeschilderten WW1 (weißes Rad auf grünem Grund), der dich schnell raus aus dem Ort und hinein in typische Westerwald-Combo aus Wald, Schotter und offenen Passagen bringt.
Von Neuhäusel rollst du zunächst über Kadenbach in Richtung Hillscheid. Hier nimmst du direkt den Vibe des Limes-Radwegs mit: viel Wald, fester Schotter, immer wieder kleine historische Spots wie der Limesturm – perfekt für kurze Stops oder einfach als mentale „Checkpoint“-Marker. Danach geht’s leicht abfallend Richtung Lahntal, wo du schön Geschwindigkeit aufnehmen kannst.
Über Welschneudorf, Hübingen und Gackenbach bleibt das Profil angenehm wellig – genau das Terrain, das Graveler lieben: nie ganz flach, aber auch keine brutalen Rampen. Wer mag, nimmt den kurzen Abstecher zum Wildpark mit. Danach ziehst du durch den Naturpark Nassau weiter Richtung Großholbach, inklusive kurzem Kultur-Spot an der Kapelle Bildches Eich.
Hinter Niedererbach wird’s kurz ernst: Die Querung der A3 markiert den Übergang in den „arbeitsintensiveren“ Teil der Runde. Ab hier sammelst du Höhenmeter, aber alles im fahrbaren Bereich – kein unnötiges Geschiebe, eher steady climbing auf gut rollbaren Wegen.
Über Westerburg (perfekt für Verpflegung) geht’s weiter zum Wiesensee – ein starker Spot für Pause oder kurzen Café-Stop. Wenn du noch Körner hast, wartet danach mit der Fuchskaute einer der markanteren Anstiege der Runde. Oben angekommen: weite Blicke, Wind, und dieses typische „oben sein“-Gefühl.
Danach wird’s wieder flowiger. Über Lippe und weiter Richtung Nauroth wechselst du zwischen Wald und offenen Abschnitten. Highlights am Weg: der Basaltsteinbruch Weiße Ley, später bei Atzelgift Mühle und Waldkapelle – alles Spots, die sich gut in eine entspannte Gravel-Tour einfügen.
Kurz vor Astert lohnt sich der kleine Push zur Hohen Ley – Aussicht inklusive. Danach folgen mit der Dachschiefergrube Assberg und dem Kloster Marienstatt (inklusive Brauhaus, falls Timing passt) nochmal zwei starke Zwischenziele.
Die letzten Kilometer ziehen sich nochmal leicht bergauf zurück Richtung Hachenburg – und von dort kannst du entweder den Loop schließen oder entspannt zurück Richtung Neuhäusel rollen, je nachdem wie du deine Runde planst.
Unterm Strich: eine lange, abwechslungsreiche Gravel-Runde mit genau der richtigen Mischung aus Wald, Schotter, kleinen Straßen und Highlights am Weg. Viel fahrbar, wenig Stress, viele Gründe anzuhalten – oder einfach durchzuziehen.
