Es ist immer wieder schön zu sehen, wie unsere Leidenschaft für das Gravelbike auf offene Ohren stößt – diesmal sogar ganz offiziell: Der Touristik-Verband Wiedtal hat nicht nur vier neue Gravelrouten an den Start gebracht, sondern auch unsere Homepage Natural Sports Hub Koblenz auf dem Radar gehabt. Das freut mich ganz besonders – denn genau solche Projekte zeigen, wie viel Potenzial in unserer Region steckt.
Die neuen Touren mit Namen wie „Holy Gravel!“ oder „WiedHeights“ machen richtig Lust aufs Durchstarten – mit Schotter unter den Reifen, satten Höhenmetern in den Beinen und ordentlich Natur um die Nase. Und das Beste: Das ganze Projekt wurde sogar für den Tourismuspreis Rheinland-Pfalz 2025 nominiert. Herzlichen Glückwunsch nach Waldbreitbach!
Hier findet ihr die offizielle Pressemitteilung vom Touristik-Verband Wiedtal – viel Spaß beim Lesen und vielleicht sieht man sich ja bald auf einer der neuen Routen im Naturpark Rhein-Westerwald.
Neue Gravelbike Strecken im Wiedtal nominiert für den Tourismuspreis Rheinland-Pfalz
Schotter, Schotter, Schotter – genau das ist der ideale Untergrund für alle Gravelbiker und Gravelbikerinnen. Ergänzt um Waldwege, Wiesenabschnitte, mal ruckelige Wirtschaftswege, wenig befahrene Nebenstraßen und asphaltierte Radwege. Im Wiedtal gibt es ab sofort vier Rundtouren für Gravelbikes mit Namen wie „Holy Gravel!“ oder „WiedHeights“.

Gravelbikes sind der Trend im Fahrradgeschäft, die Verkaufszahlen steigen jährlich an. Dabei handelt es sich um ein geländegängiges Rennrad mit breiter grober Bereifung, meist 12-13 Gängen, keine Federung, kein Motor. Es ist auf nahezu allen Untergründen gut einsetzbar. Der Anteil an Wurzelpassagen oder Trails ist gering, es gibt keine Installationen oder Bauten an den Strecken. Sie können somit auch von eMountainbikern gut genutzt werden.
Geschäftsführer Florian Fark vom Touristik-Verband Wiedtal in Waldbreitbach ergänzt: „Wir haben die Routen bewusst kürzer - zwischen 30-50 km - gehalten. Sie sind aber alle so platziert, dass man sie ideal zu Bike-Packing-Touren im Naturpark Rhein-Westerwald kombinieren kann. Und ordentlich Höhenmeter gehören im Mittelgebirge natürlich immer dazu.“
Der gesamte Prozess von der Idee bis zur Fertigstellung dauerte knapp ein Jahr. Neben der Streckenfindung standen Abstimmungsgespräche mit den Ortsgemeinden, den zuständigen Revierförstern von Landesforsten im Forstamt Dierdorf, der fürstlich-wiedischen Forstverwaltung und den Jagdpächtern im Hegering Rengsdorf-Waldbreitbach an. Auch Versicherungsfragen waren zu klären. Der Westerwald Touristik-Service mit Geschäftsführerin Maja Büttner war ebenfalls eingebunden, da das Thema Gravel auch in der neuen Tourismusstrategie Westerwald eine Rolle spielt.

Die ersten Übernachtungs-Partner bieten bereits buchbare Pauschalen an: Hotel zur Post in Waldbreitbach, Gasthof Paganetti's in Verscheid und Camping Wiedhof in Waldbreitbach. Hier sind die Biker in jedem Zustand gerne willkommen, es gibt einen abschließbaren Raum, Reinigungsmöglichkeiten und Zubehör. Eine Radservice-Station folgt im Herbst in Roßbach.
„Gravelbiker sind eine spannende Zielgruppe, da sie auch Rahmenprogramme und Events suchen, regionale Gastronomie bevorzugen und das ganze Jahr über aktiv sind. Wir werden die Strecken nicht neu beschildern, die GPX-Tracks sind über unsere Webseite www.wiedtal.de bei Outdooractive, Komoot und Strava zu finden“, ergänzt Florian Fark.
Pünktlich zur Veröffentlichung der Strecken wurde das Projekt auf Anhieb für den rheinland-pfälzischen Tourismuspreis 2025 in der Kategorie „Innovation des Jahres“ nominiert.
